Unsere Kandidaten der Kommunalwahl am 13. September 2020 für den Gemeinderat!

In Coronazeiten natürlich mit "Schnutenpulli".

 Die Demaskierung folgt demnächst. Erkennt Ihr schon heute unsere Vertreter aus Eurer Nachbarschaft?

 


Gerd Heuser wurde auf der Mitgliederversammlung als Bürgermeisterkandidat der UWG bei der Kommunalwahl im September ohne Gegenstimme gewählt

 

Der zukünftige Bürgermeister – Warum Gerd Heuser der beste Kandidat für Legden und Asbeck ist

 

 

 

Im Vorfeld der Bürgermeisterwahl waren wir uns im Vorstand darüber einig, dass wir den/die geeignetste/n Kandidaten/in für Legden und Asbeck  unterstützen wollen, unabhängig  der Zugehörigkeit zu einer politischen Organisation.

 

 

Vorzüge durch eine Mitgliedschaft in der UWG Legden-Asbeck sollte es nicht geben.

 

 

Es gibt weder einen Ausbildungszweig noch ein Studium mit dem Abschluss „Bürgermeister“. Zur Eignungsfeststellung mussten also andere Kriterien genommen werden.

 

Daher haben wir beschlossen uns mit allen Kandidaten persönlich zu treffen und die fachliche und persönliche Eignung ‚abzuklopfen‘.

 

 

Unter dem Aspekt ‚fachliche Eignung‘ haben wir uns folgende wichtige Fragen gestellt:

 

Hat der Bewerber bereits Führungsverantwortung gehabt in seiner beruflichen Laufbahn? Schließlich sind die Angestellten der Gemeinde zu führen und zu motivieren.

 

Gibt es Erfahrung in der Gemeindepolitik? Diese Erfahrung stellt eine wichtige Komponente für die Wahl des Bürgermeisters. Neben der Führung der Mitarbeiter ist Erfahrung in der Gemeindepolitik von großem Vorteil.

 

Hat der Bewerber Verwaltungserfahrung? Die Prozesse der Verwaltung zu kennen ist für den Bürgermeister wichtig. So kann er die Prozesse im Bedarfsfall anpassen und somit optimieren.

 

Der Bürgermeister ist auch Repräsentant unserer Gemeinde nach außen: Kann der Kandidat unserer Gemeinde  eine respektierte und anerkannte Stimme verleihen?

 

 

 

Neben der fachlichen Eignung ist die ‚persönliche Eignung‘ einzuordnen::

 

Der Antrieb Bürgermeister zu werden: Kommt der Wunsch, Bürgermeister zu werden, aus dem Bewerber selbst? Geht er dafür ein berufliches Risiko ein? Wann gab es den Wunsch zum ersten Mal?

 

Der private Erfahrungsschatz: Der weit überwiegende Teil unserer Bürger/innen leben im Familienverbund, teils mit Kindern und Großeltern und dadurch auch komplexen Herausforderungen. Verantwortung, Kritik- und Kompromissfähigkeit sind dabei unabdingbar. Ist dieser private Erfahrungsschatz vorhanden?

 

Ehrenamtliche Tätigkeiten: Hat der Bewerber bereits ehrenamtliches Engagement gezeigt? Hat er sich für das Gemeinwohl in Legden und Asbeck eingesetzt?

 

Unabhängigkeit: Der Bürgermeister muss unabhängig zum Wohl der Gemeinde sein Amt         ausüben. Das bedeutet auch, keine Vermischung von Ämtern und Tätigkeiten. In der Vergangenheit war das nicht der Fall. Unabhängigkeit ist daher ein sehr          wichtiger Faktor.

 

                Ausgewogenheit: Ist vom Kandidaten zu erwarten, dass er immer ausgewogene Lösungen zwischen vielen Interessen anstrebt, sei es zwischen Legden und Asbeck, den Vereinen oder wirtschaftlichen Themen?

 

Ziele und Visionen: Wie stellt sich der Bewerber die Gemeinde in ein paar Jahren vor? Sind seine Ziele realistisch?

 

Bürgernähe: Welche Kontakte haben die Kandidaten in beiden Ortsteilen gepflegt und sind daher mit den Bürgern/innen gut verbunden?

   

Zuvor möchten wir allen Bewerbern unseren Dank und Respekt für ihre Kandidatur ausdrücken. Das ist für die Kandidaten kein einfacher Weg, aber für unsere Demokratie eine sehr wichtige Entscheidung.  

 

Zu unseren Gesprächen:

 

Bernhard Laukötter haben wir in Asbeck besucht. Er ist Lehrer in Münster, ledig und lebt in Asbeck. Er ist Vorsitzender des Heimatvereins Asbeck und Mitglied der CDU, und wurde von deren Führungsspitze zur Kandidatur überzeugt. Positiv fanden wir seine offene Art mit uns zu reden und unsere Fragen zu beantworten. Den Schulen sichert er seine volle Unterstützung zu und sieht hier eine Hauptaufgabe für den zukünftigen Bürgermeister. Beruflich geht er mit der Kandidatur  kein Risiko ein. Sollte er kein Bürgermeister werden, wird er weiter als Lehrer tätig sein können. Aus diesen Gründen sehen wir die eigene Motivation eher geringer an, da sie von außen an ihn herangetragen wurde und er für die Kandidatur kein Risiko eingehen muss.

 In die Gemeindepolitik hat er  sich bislang kaum eingebracht, und kann daher als weitgehend unerfahren angesehen werden. Ehrenamtlich ist er in verschiedenen Vereinen aktiv.

 

 

 

Mit Dieter Berkemeier stellt sich ein Kandidat vor, der seit langer Zeit in der Gemeindeverwaltung im mittleren Dienst tätig ist. Er ist verheiratet, hat 2 Kinder und wohnt in Legden. Auch er ist sehr offen in das Gespräch gegangen. Durch die lange Erfahrung in der Verwaltungsarbeit ist er unter diesem Aspekt der geeignetste Bewerber. Als Ziel sieht er die Unterstützung der Vereine, speziell des SUS, da die Vereinsarbeit ein wichtiger Aspekt im Gemeindeleben ist. Daneben sieht er auch dringenden Bedarf beim Schuldenabbau. Seine Ziele/Visionen decken sich zum großen Teil mit denen der UWG sind aber weniger konkret. In die Gemeindepolitik hat er sich  außerhalb seiner beruflichen Tätigkeit nicht eingebracht und kann damit nicht auf politische Erfahrung zurückgreifen. Ehrenamtlich arbeitet  er für den SUS Legden. Den Wunsch Bürgermeister zu werden hat er seit ca. 2 Jahren. Mit der Kandidatur geht er kein berufliches Risiko ein. Die Aufstiegschance ist enorm. Er ist parteilos und wird von der SPD unterstützt. Er verspricht, ein unabhängiger Bürgermeister zu sein.

 

 

Gerd Heuser tritt nach 2015 zum zweiten Mal als Bewerber für das Amt des Bürgermeisters an. Gegen den amtierenden CDU-Bürgermeister erzielte er damals mit 43% der Stimmen ein viel beachtetes Ergebnis.. Er ist verheiratet, hat 3 Kinder und wohnt in Legden/Wehr auf einer landwirtschaftlichen Hofstelle. Als Nebenerwerbslandwirt ist ihm die Landwirtschaft  sehr vertraut.  Während seiner beruflichen Laufbahn hat er als einziger Bewerber Führungserfahrung bewiesen und arbeitet aktuell als Trainer/Coach für …. . Seine Ziele sind die Entschuldung der Gemeinde, Familien zu unterstützen und die Gewerbeansiedlung zu fördern. Verwaltungsabläufe und Ratsarbeit hat er im Rahmen seiner langjährigen Tätigkeit als Gemeinderatsmitglied kennengelernt. Als Fraktionsvorsitzender ist er eindeutig der erfahrenste Bewerber in Bezug auf die politische Erfahrung. Jahrelange Erfahrung kann er zudem nachweisen im Betriebsausschuss, Ausschuss für Bauen, Planen, Landwirtschaft und Umwelt, Schul-, Sport-,Jugend- und Kulturausschuss, im Dreiergremium Wegeausschuss, im Zweckverband des Industrieparks A31, im Schulzweckverband Legden – Rosendahl und im Rechnungsprüfungsausschuss des Schulzweckverbands. Er ist Mitglied des Ältestenrates und des Flüchtlingsarbeitskreises.  Mit der Kandidatur riskiert er die aktuelle Anstellung. Wir sehen bei ihm die höchste Motivation, weil er zum zweiten Mal antritt und dabei seinen Job riskiert.

 

Ehrenamtlich arbeitet er als Vorsitzender des Heimatvereins Legden und als Ratsmitglied des Gemeinderates Legden-Asbeck. Zudem ist er innerhalb der beiden Ortsteile sehr gut vernetzt. Sollte er als Bürgermeister gewählt werden, wird er den Vorsitz des Heimatvereins niederlegen, um unbefangen sein Amt ausführen zu können.

 

Er hat im Gemeinderat über die Jahre erlebt, wie schädlich es für das Gremium ist, wenn ein Bürgermeister nicht unabhängig von seiner Parteizugehörigkeit handelt. Daher ist es für ihn selbstverständlich, dass er unparteiisch agieren wird und keiner Fraktion Vorteile einräumt. 

 

 

Beim Vergleich der Qualifikationen der Kandidaten für das Bürgermeisteramt hat sich das  folgende Bild ergeben:

 

Bernhard Laukötter ist in Legden nicht vielen Menschen bekannt, und politisch weitgehend unerfahren. Er ist sehr stark mit der CDU verbunden. Sowohl mit dem Anschub für seine Kandidatur durch die CDU als auch in der Zusammenarbeit im Vorstand des Heimatvereins Asbeck. Daher sind erhebliche Zweifel erlaubt, dass er seine zugesagte Unabhängigkeit umsetzen könnte. Dass er als Vorsitzender des Heimatvereins Asbeck den aktuellen Geschäftsbericht als Hochglanzbroschüre hat drucken und in beiden Ortsteilen verteilen lassen, obwohl Legden einen eigenen Heimatverein hat, lässt auf eine Vermischung von Interessen schließen, was nicht unseren Prinzipien entspricht. ( Anmerkung Redaktion: Mehr dazu weiter unten )  Unter diesen Aspekten konnte er uns nicht überzeugen, auch nicht im Vergleich mit den beiden anderen Bewerbern hinsichtlich der fachlichen Eignung.

 

 

Somit mussten wir uns zwischen Dieter Berkemeier und Gerd Heuser entscheiden. Besonders im Hinblick darauf, dass die beiden Bewerber ähnliche Ziele verfolgen, die mit den Zielen der UWG Legden-Asbeck im Einklang stehen. Beide Bewerber versichern glaubwürdig, dass sie unparteiisch als Bürgermeister handeln werden. Beide haben Familie. Für Dieter Berkemeier spricht  mehr Verwaltungserfahrung. Gerd Heuser hat dafür umfassende Erfahrung und Kenntnisse in der politischen Arbeit und zusätzlich Erfahrung als Führungskraft und in der Landwirtschaft und ist sehr gut vernetzt. Gerd Heuser geht das beruflich größte Risiko ein und hat bereits vor 6 Jahren den Entschluss gefasst, Bürgermeister zu werden. Somit gehen wir bei ihm von der höchsten Motivation aus.

 

 

Wir haben festgestellt, dass Gerd Heuser sowohl über die meiste fachliche Erfahrung verfügt, als auch auf einen besseren persönlichen Erfahrungsschatz zurückgreifen kann. Daher wird Gerd Heuser von der UWG als unabhängiger Kandidat unterstützt.

 

 

 


Gegendarstellung des Heimatvereins Asbeck und Kommentierung der UWG Legden-Asbeck

19.05.2020: Gegendarstellung zu dem kursiv und fett dargestellten Satz hinsichtlich der Rolle des Heimatvereinsvorsitzenden Bernhard Laukötter

Mittelbar und sinngemäß wurde uns vom geschäftsführenden Vorstand des Heimatvereins Asbeck mitgeteilt, " dass der Vorsitzende und Bürgermeisterkandidat der CDU, Bernhard Laukötter, keinen Einfluss auf die Verteilung des Geschäftsberichts ausgeübt hat."

 

Unsere Stellungnahme dazu:

Es ist bekannt, dass die UWG besonderen Wert auf Unabhängigkeit und Transparenz legt. Darum kämpfen wir auch gegen die Vermischung von Interessen. Damit sind wir beim Thema:

Der Bürgermeisterkandidat und Vorsitzende des Heimatvereins Asbeck ist bislang in Legden wenig bekannt. Dann wird der Geschäftsbericht des Heimatvereins Asbeck plötzlich auch in Legden verteilt. Zufall und Glück? Entscheiden andere Vorstandsmitglieder eigenständig die Druckauflage des Geschäftsbericht wesentlich zu erhöhen, damit er auch in Legden verteilt werden kann ...? Warum auch immer, denn Legden hat einen eigenen Heimatverein und die beiden stehen kaum im Konkurrenzkampf. 

Dass der Vorsitzende Unbeteiligter war, kann man glauben, wir tun es allerdings nicht. Aber das ist auch unser gutes Recht, eine andere Meinung zu haben und diese zu äußern.

Eigentlich ist eine solche Meinungsverschiedenheit gerade in der Politik etwas Alltägliches. Dieser Vorgang hat aber eine ganz andere Dimension, weil es zu persönlichen Angriffen im „Sozialen Netzwerk“ sowohl aus dem Vorstand des Heimatvereins, als auch von einem Ratsmitglied der CDU gekommen ist. Begriffe wie schäbig, unmenschlich, beschämend und Schädigung des Heimatvereins wurden öffentlich gegenüber einem anderen Vorstands- und unserem UWG-Mitglied verwendet, nur weil dieses einen Link der UWG in Facebook geteilt und positiv bewertet hat.

Wo bleibt im Heimatverein die politische Neutralität? Wie steht es mit der Meinungsfreiheit? Wo bleibt der Respekt?

Eine weltfremde und eigenartige Auffassung kommt auch aus dem Vorstand des Heimatvereins: was man postet ( hier einen Link) muss man sich auch zu eigen machen lassen! Da angeblich nur ein Satz aus dem gesamten Inhalt vom Heimatvereinsvorstand kritisiert wird, ist mit der Aussage zwangsläufig der gesamte Inhalt gemeint.  

Das soll als Rechtfertigung für die persönlichen Angriffe dienen. Es gibt aber keine Rechtfertigung dafür. Offensichtlich soll Druck aufgebaut werden, um zukünftig andere Meinungen im Heimatverein Asbeck zu verhindern.

Wir erinnern: Der Heimatverein ist nach seiner Satzung parteipolitisch neutral, und das trifft auch auf Wählergemeinschaften zu.

 

Übrigens: Selbst Ratsmitglieder der UWG haben den Link zur Bewerbungsrede des Bernhard Laukötter in Sozialen Medien geteilt. (Ohne sich die Inhalte zu eigen zu machen) Und niemand wird deswegen angegangen, kritisiert oder unter Druck gesetzt. So funktioniert Demokratie, Toleranz und Meinungsfreiheit.

 

Der richtige Umgang mit einer Kritik wäre wie folgt gewesen: Der HV nimmt direkt Kontakt mit dem Vorstand der UWG auf und bittet um „Richtigstellung“ der einen Passage, ohne persönliche Angriffe. So einfach wärs gewesen.

 

Meldung der Münsterlandzeitung vom 14. März zur Kommunalwahl in Legden 

 

 

Mit Gerd Heuser steht der dritte Kandidat für die Bürgermeisterwahl fest. Er tritt wie vor fünf Jahren für die UWG an. Mit einem bürgernahen Angebot will er die Legdener für sich gewinnen.

 

von Ronny von Wangenheim

 

Mehr als 20 Jahre ist Gerd Heuser in der Politik unterwegs. Jetzt tritt er an im Kampf um den Chefsessel im Rathaus. „Ich habe konkrete Ideen und Visionen, wie ich die Gemeinde entwickeln will“, sagt der Legdener.

 

Bei der Mitgliederversammlung am Donnerstag stellte UWG-Vorsitzender Bruno König Gerd Heuser als Bürgermeister-Kandidaten vor, die Versammlung folgte dem Vorschlag ohne Gegenstimmen. Vor fünf Jahren trat Gerd Heuser gegen den Amtsinhaber Friedhelm Kleweken an und holt 43 Prozent der Stimmen. „Die Leute haben mir damals etwas zugetraut“, sagt er im Gespräch. Mit fast den gleichen Themen will er jetzt wieder um Stimmen werben.

 

Sein Vorhaben für die nächsten Monate: „Zuhören, zuhören, zuhören.“ Der 51-Jährige erzählt von seiner Facebook-Seite, auf der er beim vergangenen Wahlkampf täglich bis zu 100 Fragen beantwortet habe. Auch jetzt will er die sozialen Medien nutzen, um zu erfahren, was die Legdener von ihrem neuen Bürgermeister wollen.

 

Begeisterung bei Jugendlichen für Politik wecken

 

„Die Politik muss bürgernäher werden“, sagt Gerd Heuser und denkt da erst einmal an die Jugendlichen. Wenn er wie jetzt in der Firmvorbereitung

mit jungen Menschen zusammentrifft, erlebt er sie als Menschen, die schon ein großes Verantwortungsgefühl haben. Mitgestalten aber können sie selten, so sagt er, selbst Vater von drei Kindern. Das wolle er ändern und Begeisterung für demokratische Politik wecken. Erste Ideen hat er dazu bereits entwickelt.

 

Er denkt aber auch an ein attraktiveres Angebot im Bereich der Offenen Ganztagsschule. Hier könnten Vereine eingebunden werden, Kinder und Eltern genauer nach ihren Wünschen gefragt werden. „Es geht auch darum, jungen Menschen, die in keinem Verein sind, Freizeitbildung zu bieten.“

 


Wila muss gestärkt werden

 

Ein zweites Thema ist die Wirtschaft. Gerd Heuser: „Die Wirtschaft muss mehr Chefsache werden.“ Das heiße nicht, dass man alles selber machen müsse, aber „die Richtung vorgeben und dann anderen etwas zutrauen.“ Konkret müsse die Wirtschaftsinitiative Legden-Asbeck (Wila) wieder belebt werden. Heuser glaubt, dass er mit dem Blick von außen da neue Akzente setzen könne.

 

„Gestalten ist schön, aber man muss verantwortungsvoll gestalten.“ Auch das sagt Gerd Heuser. Als Bürgermeister würde er Sparpotenziale nutzen. „Es ist die Frage, ob Projekte immer teuer sein müssen“, sagt er. Die UWG hat in der Vergangenheit schon Kritik zum Beispiel am Dahliengarten geübt – nicht am Dahliengarten selbst, aber an den immensen Kosten dafür, so Heuser. Ein gutes Beispiel, wie es auch gehen kann, sieht er in dem Bike-Park in der Nachbargemeinde Heek.

 

Gemeinde Legden muss Entschuldung suchen

 

„Wir müssen aktiv nach Wegen der Entschuldung suchen“, sagt der UWG-Fraktionsvorsitzende und erinnert daran, dass trotz guter Ertragslage für den Haushalt 2020 auf Rücklagen zurückgegriffen werden müsse. „Mit den Folgen des Coronavirus werden wir diese Ertragslage nicht halten können“, prophezeit Heuser.

 

Wichtiger als neue Projekte sind Gerd Heuser zum Beispiel Sanierungsarbeiten. Er denkt an das Kanalsystem, an Straßen und Gebäude. Auch der Hochwasserschutz ist für ihn ein wichtiges Thema. Durch die Versiegelung von Flächen durch die Baugebiete Roggenkamp und Up’n Berge komme noch mehr Wasser vor dem Dorf in den Mühlenbach: „Das muss für das Dorf zumutbar bleiben“, sagt er.

 

Als neues Projekt auf der anderen Seite müsse der Um- oder Neubau des Rathauses schnell angegangen werden.

 

Asbeck soll attraktiv für Familien sein

 

Für den „Wahl-Asbecker“ ist es wichtig, dass Asbeck attraktiv für junge Familien ist. Dazu gehören zum einen noch mehr Bauplätze als bislang angedacht. Zum anderen ist es für Gerd Heuser wichtig, den Schulstandort Asbeck zu erhalten. Damit dies gelingt, müsse er attraktiver werden. Bislang wird dort beispielsweise nur die Betreuung „Von 8 bis 1“ angeboten. Wer einen OGS-Platz braucht, muss nach Legden fahren.

 

Gerd Heuser sieht sich qualifiziert für das Amt des Bürgermeisters. Personalentwicklung und Strukturentwicklung von Betrieben – das ist seine Aufgabe als „Leiter Bildung Genossenschaften“ beim Genossenschaftsverband in Hannover. Neben der jahrelangen Führungseignung nennt er aber auch seine „Motivation schaffende Art, Mitarbeitern Perspektiven zu bieten“.

 

„Geschmäckle“ vermeiden

 

Und natürlich kennt der „bodenständige Legdener“ sein Dorf, in dem er auch in Vereinen engagiert ist, unter anderem als Vorsitzender des Heimatvereins Legden. Diesen Posten, so betont er, würde er bei einer erfolgreichen Wahl abgeben. „Ich möchte neutral bleiben gegenüber den Fraktionen und gegenüber den Vereinen“, sagt er, dass er „Geschmäckle“ vermeiden wolle – durchaus ein Seitenhieb zum amtierenden Bürgermeister, der lange SuS-Vorsitzender war. „Distanz und Unabhängigkeit“, das ist Gerd Heuser in diesem Zusammenhang wichtig. Und ja: Das politische Klima hat für ihn auch Verbesserungspotenzial.

 

Mit dem CDU-Kandidaten Bernhard Laukötter und dem unabhängigen Kandidaten Dieter Berkemeier hat Gerd Heuser zwei Konkurrenten. Drei Kandidaten – das gab es in der Amtszeit von Friedhelm Kleweken noch nie. Gerd Heuser sagt: „Es wird ein herausfordernder Wahlkampf.“ Und ergänzt: „Ich werde ein bürgernahes Angebot machen.“

 

Kontakt

Unabhängige Wählergemeinschaft 

Legden und Asbeck e.V.

Eschstr.4a

48739 Legden

Vertreten Durch:

Bruno König